6. Oktober 2017

Abwanderung von Unternehmen und Banken aus Katalonien


Zahlreiche Bürger Kataloniens sind keine Katalanen, sondern stammen aus dem übrigens Spanien und aus dem Ausland. Ein Großteil des Reichtums Kataloniens wird von Zweigstellen spanischer und internationaler Unternehmen erwirtschaftet. Katalonien ist hoch verschuldet.

Updates 
Ein niederländischer Unternehmer berichtet, watum er Katalonien verläßt.
Mindestens 531 Unternehmen haben Katalonien seit dem 1. Oktober 2017 verlassen.
Was bleibt? Verbrannte Erde!

"Die öffentliche Verschuldung ist in Katalonien im zweiten Trimester angestiegen." La deuda pública se incrementa en Cataluña en el segundo trimestre. Expansión. Fidel Castro selig pflegte Vergleichbares Mitte der 80er Jahre dem Club von Paris gegenüber zu kommentieren: ¡No paga la deuda externa! In 30 Jahren ergab das 15 Milliarden Dollar Schulden Kubas. So scheint es Carles Puigdemont halten zu wollen, Schulden bei Spanien werden bald Auslandsschulden sein. Der Scharlatan wird Katalonien unter dem Beifall aller Nationalisten und Linken ruinieren, wenn ihm nicht Einhalt geboten wird.

Rating Agenturen drohen Katalonien mit Herabstufung. Manager Magazin, 6. Oktober 2017

Auf die Frage zur Möglichkeit einer Lösung der Krise antwortet Premierminister Mariano Rajoy, daß die beste Lösung sei, daß alle diejenigen, die entschieden haben, das Risiko einzugehen, sich außerhalb des Gesetzes zu stellen, zur Gesetzlichkeit zurückkehren.

Das katalanische Parlament sollte auf Verlangen des Präsidenten der Generalitat Carles Puigdemont am Montag, 9. Oktober 2017, eine Sitzung abhalten, auf der er sich erklären will. Am Ende der Debatte sei eine einseitige Erklärung der Unabhängigkeit vorgesehen. Das Verfassungsgericht Spaniens hat  die für Montag geplante Vollversammlung des Parlaments aufgehoben.

Die Sitzung ist um einen Tag verschoben, um "die aktuelle politische Situation zu erklären". Dieser Hazardeur macht unbeirrt weiter; er verspielt unwiederbringliche Reichtümer und Möglichkeiten Kataloniens und Spaniens.


Absturz des Banco Sabadell in Madrid


"Nach der Ankündigung vom Mittwoch durch die große katalanische Gesellschaft Oryzon, ihren Firmensitz von Barcelona nach Madrid zu verlegen, was den Aktienkurs um 27% ansteigen ließ, ist es an der Reihe der Banken, am darauf folgenden Tag, auf die Konsequenzen einer Unabhängigkeitserklärung Kataloniens zu reagieren. Der katalanische Banco Sabadell [viertgrößte Bank Spaniens, zweitgrößte Kataloniens] ist diesen Donnerstag an der Börse von Madrid abgestürzt." Sein Management entscheidet heute, Donnerstag, ob die Bank sich aus Katalonien verabschiedet und nach Alicante umzieht. Die CaixaBank [drittgrößte Bank Spaniens, größte Bank Kataloniens] erwägt, ihren Sitz auf die Balearen zu verlegen.

Inzwischen ist es entschieden: Der Banco Sabadell verlegt seinen juristischen Sitz nach Alicante.


"Gas Natural Fenosa verlegt seinen Sitz nach Madrid und die CaixaBank nach Valencia" 

Gas Natural Fenosa traslada su sede a Madrid y CaixaBank a Valencia
TeleMadrid, 6/10/2017

Das katalanische Textilunternehmen Dogi "verlegt seinen Gesellschaftssitz nach Madrid und schnellt an der Börse in die Höhe."

Dogi traslada su domicilio social a Madrid y se dispara en Bolsa. Expansión, 6/10/2017


Sitz von Catalana Occident, Sant Cugat, Barcelona

"Die Versicherungsfirma Catalana Occidente wird ihren Sitz nach außerhalb von Katalonien verlegen."

Catalana Occidente se plantea llevar su sede fuera de Cataluña. Expansión, 5/10/2017


Freixenet, der lokale katalanische Champagner, auch in Deutschland bekannt und gern getrunken, verläßt Katalonien im Fall der Unabhängigkeit ebenfalls.

Derweil lassen die deutschen Medien die Vertreterin der Regierung Kataloniens in Deutschland, die Berlinerin Marie Kapretz, sich für die Unabhängigkeit ins Zeug legen. Sie fühle sich als Katalanin. Auf Phoenix darf sie, am 5. Oktober 2017, in die Kamera strahlen und die Abwanderung der wichtigsten Unternehmen und Banken kommentieren, das wären nur einige. Derweil brechen dort eben die Wirtschaft und das Finanzwesen weg, Katalonien wird degradiert zur verlängerten Werkbank und zur Zweigstelle der Banken.

Auch deutsche AfD-Mitglieder und -Anhänger sind begeistert über die Zerstörung der spanischen Nation: "Heimat, Identität und Katalonien". Darf man hoffen, daß die AfD-Spitze das anders sieht?

Wenn Carles Puigdemont die Unabhängigkeit erklärt, wird Süd-Katalonien so arm, wie Nord-Katalonien ist. Zerstört werden Katalonien und Spanien. Das aber ist die Absicht aller Linksradikalen, aller Finanzspekulanten, aller an die Ummah glaubenden Muslime und aller ihrer Finanzierer aus islamischen Staaten: Abschaffung der Grenzen, grenzenlose Expansion von Kapital und Islam.


Der Schaden für die Wirtschaft Kataloniens ist bereits jetzt immens, und er vergrößert sich ständig. Im Vergleich dazu ist das Geld, das für das Referendum ausgeben wurde, Klimpergeld. Das ist im Sinne der Geldgeber aus Katar und dem Iran. Sie werden sich als Retter in der Not vorstellen, 2,2 Milliarden Euro wird Katar in die nach denen von Mekka und Medina drittgrößte Moschee der Welt investieren, mit 304 Meter hohen Minaretten. 40 000 Gläubige können sich dann dort in den Staub werfen.

Hauptsächlich Katar, aber auch der Iran werden alles aufkaufen, was an Tafelsilber angeboten wird, und was durch die Krise marode geworden ist. Die Islamisierung wird vorangetrieben, Koranschulen, Islamlehrstühle an der Universität, Bekleidungs- und Speisevorschriften, das ganze Programm: Das Kalifat auf europäischem Boden wird errichtet, das Waqf Al-Andalus ersteht wieder. Es wird Qatarluña geheißen. Die Verarmung der Dhimmis ist nicht aufzuhalten, aber dann kann keiner mehr etwas rückgängig machen, die Wirtschaft ist kaputt, und der Islam blüht.

Das ist die "Demokratie auf Katalonisch": Rationalisiere, effektiviere!

Update

"Der ex-Präsident der holländischen Unternehmer: 'Wir verlassen Katalonien'. 
Der katalanische Nationalismus vertreibt Abendessen, den Frieden, die Harmonie und die besten Leute aus Katalonien."

Expresidente de los empresarios holandeses: “Nos iremos de Cataluña”

"Abspaltung würde zu einem katalanischen Bankrott führen. Ein niederländischer Unternehmer in Barcelona ist den Separatismus leid. 'Ein Staatsstreich ist geplant'."
‘Afscheiding zal tot een Catalaans bankroet leiden’. Van Koen Greven, nrc.nl, 10 october 2017

"Der erschütternde Artikel eines holländischen Unternehmers, der erklärt, warum er Katalonien verläßt". Marco Hulsewé lebt seit 1995 in Barcelona, aber er hat praktisch schon entschieden, daß er geht: 'Wir sind die nationalistische Suprematie leid'."

El demoledor artículo de un empresario holandés explicando por qué se va de Cataluña

"Der größte Teil der Standortverlagerungen geschah durch die Verordnung der Regierung, die sie erleichterte, und vor dem Plenum, in dem Puigdemont die Auswirkungen der Unabhängigkeit aufhob."

"Mindestens 531 Unternehmen haben Katalonien seit dem 1. Oktober 2017 verlassen."
Al menos 531 empresas han abandonado Catalunya desde el 1-O
La Vanguardia, AGENCIAS, Madrid, 13/10/2017 17:48 | Actualizado a 13/10/2017 18:10


Unternehmen verlassen Katalonien in Scharen, die Wirtschaft wird paralysiert und zerstört, aber Carles Puigdemont macht immer weiter mit der "Unabhängigkeit".

"Tierra quemada", por Jaume Reixach
Somotemps. Catalanitat és Hispanitat, el 14 octubre 2017

Wem es jetzt noch nicht dämmert, wer die Kosten für die Operation trägt, wer keine Parallelen zur Chaos-Politik in Libyen, in Syrien, im Irak sieht, dem wird nie ein Licht aufgehen.

Katalonien in meinem Blog-Archiv Lesen, und sich entsetzen!