30. Dezember 2012

USA. Das Kind als Objekt: Waisenkinder

Wer bei Google.de Putin Waisenkinder eingibt, erhält ungefähr 35.000 
Ergebnisse, in 0,32 Sekunden. Oben stehen die News zum Thema, und da häufelt sich alles auf, was in den öffentlich-rechtlichen Anstalten, den privaten Fernsehkanälen und den altpapierähnlichen Printmedien über Weihnachten nichts anderes zu tun hat. Statt die geschenkten Bücher nach geheuchelter Begeisterung bei Freunden im Bücherschrank verschwinden zu lassen, sie umzutauschen, weiterzuverkaufen oder sie gar zu lesen, erinnert sich der eine oder andere Journalist an alte Zeiten des Kalten Krieges. Endlich ist einmal nicht Beschönigung des Islam und seiner spirituellen Werte angesagt, die Leier vom "Islamismus" zu zupfen, sondern die Mottenkiste kann entstaubt werden.

Update. US-Adoptiveltern haben Todesangst

24. Dezember 2012

Offener Brief an den Herrn Bundespräsidenten

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

bislang habe ich, die ich in Frankreich lebe, mich trotz derer Unzulänglichkeiten immer noch irgendwie von deutschen Gremien vertreten gesehen. Auch Ihre ersten Erklärungen als gewählter Bundespräsident ließen hoffen. Was Sie aber in Ihrer Weihnachtsansprache formulieren, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Sind Sie der Präsident der Deutschen, derjenigen, die auf U-Bahnhöfen und auf Straßen deshalb von Gangs von Muslimen angegriffen, niedergestochen, getreten werden, weil sie "ungläubige" Deutsche weißer Hautfarbe sind, "Kartoffeln"? Haben Sie davon jemals gehört oder gelesen? Wenn ja, haben Sie es vergessen?

23. Dezember 2012

Ramon de Rosselló : Cobla esparsa

Hueimas no trob qui-m rependa
en mos faitz ni en mos ditz,
pois sui d'En Montan partitz :
de que-l val mens ma fazenda.
Car anc no fo que Montans vis mon dan
no m'o disses, ses son o en chantan.
Car cel que ves son bon amic faillir
mot l'ama pauc si non li auza dir.
Por que pres mais sel que-l mal mi retrai
que sel que-m dis ben can fach non l'ai.

22. Dezember 2012

Das Ende der Welt. Nachbetrachtungen zu Bugarach


Als es vor einigen Wochen mit Bugarach in unserer Regionalpresse konkret wird, im Indépendant beispielsweise, da finde ich das eine wunderbare Idee, ein Weltuntergangsfest zu veranstalten. Bugarach, in den Corbières, im Pays de l'Aude, Region Languedoc-Roussillon, 63 Kilometer entfernt von Perpignan, liegt am Fuße des 1231 Meter hohen Pic de Bugarach, eines Bergausläufers der Pyrenäen. Dieser Berg soll, so geht es schon seit einigen Jahren durch die Medien, das 196-Seelen-Dorf vor dem für die Nacht zum 22. Dezember 2012 von den Mayas angeblich vorausgesagten Weltuntergang schützen. Der einzige Ort sei das, heißt es anfangs, später gibt's noch einen ähnlichen Ort in der Türkei, Sirince. Recep Tayyip Erdogans Graue Wölfe heulen halt auch zum Weltuntergang, vor allem zu dem in islamischen Staaten.

21. Dezember 2012

Advent, Advent!



Allen Katzen, Mäusen, Kuckucksuhren sowie ihren Besitzern einen gemütlichen 4. Advent!

19. Dezember 2012

"Islam ist schön!" Dafür gibt's 2,5 Millionen Euro

Wer wie ich seit vielen Jahren fast täglich damit befaßt ist, ohne jede finanzielle Entlohnung anzuschreiben gegen 1400 Jahre in der islamischen Welt grassierenden Judenhaß und dessen Auswüchse zu Demütigungen, Enteignungen, Vertreibungen und Morden, wer die totalitäre Politideologie Islam in fünf Kontinenten in Aktion sieht und darüber berichtet, die Verfassungen der PLO, der Fatah und der Hamas studiert und seinen Lesern die gegen die Menschenrechte gerichteten Artikel und Paragrafen sowie die Hezbollah, ihren Gründer Mohammed Hussein Fadlallah und den Sender al-Manar vorgestellt hat, wer sich und den Lesern die Lehren und Fatawa des größten Lehrers unserer Zeit Yusuf al-Qaradawi sowie die des Tariq Ramadan, des Ibrahim El-Zayat und der Internationale der Muslimbrüder zugemutet (siehe das Video The Project) sowie die Mubahala der Muslim-Markt-Betreiber gegen einen islamkritischen Orientalisten zerlegt hat, der verdient auch einmal eine Pause.

13. Dezember 2012

Frankreich auf dem Weg in den Nationalsozialismus


Wie, bitte? Das ist übertrieben? Erinnert sich jemand an die Worte des Präsidentschaftskandidaten des Parti Socialiste (PS) François Hollande: Mon ennemi n'a pas de nom. Mon ennemi, c'est la finance, c'est l'empire de l'argent. Mein Feind hat keinen Namen. Mein Feind, das ist die Finanzwelt, das ist das Reich des Geldes?

Update: Gérard Depardieu ist aus der französischen Staatsbürgerschaft ausgetreten. In einem Offenen Brief an Premierminister Jean-Marc Ayrault erklärt er seinen Schritt.

11. Dezember 2012

EU. Die Drei von der Schwankstelle


Michel Garoté, Chefredakteur [Dreuz.info] - Die Vertreter der wichtigsten europäischen Institutionen bekommen heute [Montag, den 10. Dezember 2012] in Oslo, der Hauptstadt Norwegens, den Friedensnobelpreis 2012 [und ich dachte schon, Stéphane Hessel]. Es handelt sich um Herman Van Rompuy, den Präsidenten des Europäischen Rates, der 27 Staaten zusammenschließt, um José Manuel Barroso, den Präsidenten der Europäischen Kommission, und um Martin Schulz, den Präsidenten des Europaparlamentes. Dieser Nobelpreis ist angeblich eine Anerkennung der Werke Europas zugunsten des Friedens. Wo das sein sollte, weiß man nicht.

SPD. Klatschpartei Deutschlands

8. Dezember 2012

Islam. Offener Brief an Volker Kauder


Sehr geehrter Herr Kauder,

wie der WELT-Artikel von Robin Alexander Religionsfreiheit weltweit durch Islamismus bedroht zeigt, machen auch Sie leider den Fehler, die Ursache der Bedrohung nicht korrekt zu benennen. Aus welchen Gründen das geschieht, wissen Sie selbst am besten. In Frage kommen Unwissen oder Wissen, das von Ihnen bewußt nicht eingesetzt wird. Die Religionsfreiheit ist nicht durch "Islamismus", sondern durch den Islam bedroht. Es ist die totalitäre Ideologie des Islam, der andere Religionen nicht neben sich duldet. Ein Blick in die Geschichte der islamischen Eroberungen, ab dem 7. Jahrhundert, könnte hilfreich sein.

5. Dezember 2012

WELT. Torsten Krauel

Vorher:
Braune Netzwerke der rechtsxtremen Subkultur

Nachher:
Ich, Torsten Krauel, bin ein schlauer, intelligenter, ...
gescheiter, reifer, sinnreicher, geistvoller, begabter, hochintelligenter, profantischer, gewandter, heller, gebildeter, intellektueller, wissender, kluger, weitsichtiger, überragender, freidenkender, sachlicher, gewitzter, rechtsliberaler, ehrenwerter Mann mit Hugo Boss Slips und schreibe im jetzt linksliberalen Springer-Verlag als Chefkommentator? Weil ich schlau bin!

hartaberfair. Birgit Kelle - eine Hexe?


Alex Nieschwietz, Jahrgang 1984 und Redakteur beim WDR, schickt nach der Sendung hartaberfair Papa, Papa, Kind: Homo-Ehe ohne Grenzen? über Twitter einen losen Spruch: "ich glaub frau kelle ist eine hexe! HEXE! VERBRENNEN!" Das mag, wie Quotenqueen meint, schwarzer Humor sein. Eher Schwarzer Humor, würde ich sagen. Die Website Zukunftskinder räumt ein, daß es sich um eine "satirische Replik auf Frau Kelles sehr konservative Einstellung" handle.

2. Dezember 2012

Palästina. Seit 65 Jahren heiß ersehnter arabischer Staat


Am 29. November 2012 stimmt eine Mehrheit der UNO-Generalversammlung mit 138 : 9 bei 41 Enthaltungen dafür, daß die Palästinenser den Status als beobachtender Nicht-Mitgliedsstaat erhalten. Deutschland enthält sich, Frankreich ist dafür. Die dahinschreibende und -scheidende Financial Times Deutschland jubelt: "Damit können die Palästinenser nun auch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anrufen." Ja, mit dem ausgebuddelten Märtyrer Yasser Arafat werden sie beginnen und Israel des Mordes anklagen, mit erschossenen behinderten Kindern werden sie weitermachen, vielleicht noch mit der Seeblockade. Wenn's auch ausgehen wird wie das Hornberger Schießen, die Medien Europas werden den Ruf Israels gern weiter ruinieren, einer FTD und einer FR bedarf's dazu nicht.

27. November 2012

Ramallah. Wie Yasser Arafat doch noch zum Märtyrer wird


Hätte doch das Polonium-Staubkorn  zu ihm gesprochen wie die Lammschulter zum Propheten!
Andererseits wäre er dann kein durch Juden vergifteter Märtyrer.
Allah ist der beste der Listenschmiede (Sure 8:30)

26. November 2012

ARD. Günther Jauch: Auge um Auge, Zahn um Zahn!

Nicht nur für Freunde Israels, sondern auch für Menschen, die an Sachinformation interessiert sind, ist die Sendung Günther Jauch, vom 25. November 2012, unerträglich. Drei Aspekte werde ich behandeln: Den Titel der Sendung, die Gäste, die Äußerungen des Gastes Salah Abdel Shafi.

25. November 2012

ARD. Günther Jauch: Israel zu Gast bei Freunden


Der von Palästinensern brüskierte Guido Westerwelle (FDP-Außenminister) gegen Salah Abdel Shafi (DDR/Palästina), Daniel Barenboim (Palästina), Sawsan Chebli (ehemals geduldetes palästinensisches Flüchtlingskind, Grundsatzreferentin) und Avi Primor (Jew on Demand), über das Thema der Woche.
Angela Garcia (ehemals Solingen, jetzt Nitzanim. Israel zu Gast)

24. November 2012

Islam falsch verstanden


Wo sind viele Muslime heutzutage nicht mehr glücklich?

Sie sind nicht glücklich im Gaza, sie sind nicht glücklich im Iran, sie sind nicht glücklich im Irak, sie sind nicht glücklich im Libanon, sie sind nicht glücklich im Jemen, sie sind nicht glücklich in Afghanistan, sie sind nicht glücklich in Pakistan, sie sind nicht glücklich in Syrien, sie sind nicht glücklich in Ägypten, sie sind nicht glücklich in Libyen, sie sind nicht glücklich in Marokko.

22. November 2012

ARD und ZDF. Leben mit dem Tod


Nun weiß ich Bescheid. 25 000 Angestellte und Zehntausende von freien Mitarbeitern sind dafür verantwortlich, daß in ARD und ZDF Tag für Tag und Nacht für Nacht fast nur Müll gezeigt wird. Und ich dachte, die 11 000 Angestellten der sechs staatlichen französischen Kanäle wären unübertroffen.

20. November 2012

Syrien. Bündnissolidarität Deutschlands für wen?

Photo: Bülent Kilic/AFP

Besseres kann dem militanten Sunniten Recep Tayyip Erdogan nicht geschehen: Deutschland stellt sich auf seine Seite im Kampf gegen den Erbfeind Rußland, und China wird seiner Verbindlichkeiten dem Iran gegenüber gleich mit ins Visier genommen. Das rangiert beim Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland Thomas de Maizière unter "Bündnissolidarität" mit der Türkei im Rahmen der NATO. Stephan Ueberbach, vom SWR, Magister Artium in Mediävistik, neuerer Germanistik und Geschichte und Gesprächspartner der Claudia Roth, ist begeistert, daß es endlich losgeht: Deutschland darf sich nicht schon wieder drücken. So wird die politische Haltung der Bundesregierung im Fall der Ersetzung des Diktators Muammar al-Gaddafi durch eine radikalislamische Regierung als Feigheit abqualifiziert. Sesselpuper laufen zur vollen Form auf.

19. November 2012

18. November 2012

Gaza. Machtkampf um die Zerstörung Israels

Die Terrorgruppen in Gaza und ihre Unterstützer

Durch die einseitig gegen Israel gerichtete Propaganda der deutschen Medien ist aus dem Blick geraten, daß Rückkehrrecht der Muslime in verlorene Territorien sowie ihre Besitzrechte an Immobilien nicht nur für die Araber in Palästina und deren Nachkommen gefordert werden, für die sogenannten Palästinenser, sondern für alle Muslime aus Gebieten, die jemals islamisch waren. Es zählt das Land, unabhängig davon, in welcher heutigen Nation es liegt. Das Land kann eine ganze einst eroberte Nation, aber auch die käuflich erworbene Fläche sein, auf der eine Moschee errichtet worden ist: Von Blut und Boden zu Islam und Boden.

17. November 2012

Gaza. Shifa Hospital


Das Shifa-Krankenhaus ist, wie die Metula News Agency berichtet, inzwischen [im Januar 2009] auch der Sitz der Regierung der Hamas, wie der israelische Geheimdienst sicher herausgefunden habe. Premierminister Ismael Haniyeh, Ahmed Jaabari [pbuh], Chef der Ezzedeen al-Qassam Brigaden der Hamas, und Mahmud az-Zahar, Chirurg (!), Mitbegründer und Nummer 2 der Hamas, sitzen in einem Bunker unter der Kinderabteilung.

Wo bleibt Mads Gilbert?

WELT-Kommentare zur NSU-Farce


488 märchenhafte Seiten einer Anklageschrift. Die Bundesanwaltschaft zeichne "ein neues Bild". Beate Zschäpe sei "Geldmanagerin". Im völkisch-rassischen Wahn befangene rechtsextreme Verbrecher radeln durch Deutschland und bringen "zum Erhalt der deutschen Nation" ihnen unbekannte Türken und (aus Versehen?) einen Griechen um. Am 4. November 2011 richten sich zwei des Trios selbst. Das hinterfragt die Anklageschrift nicht. Was Beate Zschäpe angeht: In dem Trio scheint keine Frauenquote nötig, da hat die Frau die Hosen an.

16. November 2012

Israel. Der Islam Haupthindernis für den Frieden


Quotenqueen hat Richard Herzinger betreffend recht: "Wenn ihm in Sachen Islam und islamischer Zuwanderung auch jeder Realitätssinn und klares Urteilsvernögen regelmäßig abhanden kommen, hat sein Verstand in Sachen Israel noch nicht gelitten." Auf sein Füllhorn an Islamismus-Begriffen habe ich im Artikel Der Islamismus? Antwort auf Richard Herzinger hinreichend geantwortet.

15. November 2012

Frankreich. George Soros stiftet 35 000 € für die Islamisierung


NOUS AUSSI SOMMES LA NATION.fr


Frankreich ist islamgrün: .fr. Islamkritik ist eine Krankheit: Islamophobie, und die ist "keine Meinung, sie ist eine Straftat". Islamophobie n'est pas une opinion. C'est un délit. Wer krank ist, soll bestraft werden? Es zeigt sich einmal mehr, daß die Einführung des Propagandabegriffes "Islamophobie" zu noch mehr Propaganda führt, zu Forderungen und Drohungen. Über das, was als Islamophobie zu gelten hat sowie über die Höhe der Strafe für die an ihr erkrankten Kuffar, die Nicht-, Nicht-mehr- und Ungläubigen, befinden die Muslime der Welt, in islamischen und in noch nicht islamischen Staaten.

13. November 2012

FES-Studie. Lechts und Rinks = Rechtsextremismus

Gestern ist mir im Zusammenhang mit den gemeinsamen Werten und Zielen von SPD und Fatah die SPD-eigene Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Gestalt des Direktors des Ostjerusalemer "Büros in den palästinensischen Gebieten" Dr. Michael Bröning unliebsam in Erinnerung gekommen. Im Februar 2012 gibt er von Gaza-Stadt aus seinen Kommentar zur Nahostpolitik. Durch das "Versöhnungsabkommen" zwischen Fatah und Hamas entdeckt er ganz neue Möglichkeiten für einen Friedensprozeß. Diese Fehleinschätzung geht dermaßen fehl, daß man fragt, mit welchem Recht deutsche Steuerzahler für solchen Dilletantismus zur Kasse gebeten werden. Sie nämlich sind es, die zahlen, und nicht etwa großzügige private Stifter. "Die Politischen Stiftungen finanzieren sich ganz überwiegend aus Mitteln des Bundes und der Länder", umschreibt das die CDU-eigene Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).

12. November 2012

Zentralrat der Juden. Späte Empörung


[Dr. Dieter] "Graumann forderte Konsequenzen der SPD-Spitze. 'Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück müssen sich jetzt ganz schnell erklären, was das zu bedeuten hat und sich davon distanzieren. Ich hoffe, sie wissen überhaupt, mit was für einer Organisation sie es hier zu tun haben. So ist die SPD ganz sicher nicht regierungsfähig'," empört sich der Vorsitzende des ZdJ, in der WELT und anderswo.

10. November 2012

ZDF. In den Niederungen der Propaganda


Wer denkt, Claus Kleber könnte nicht mehr tiefer sinken als beim Interview mit Mahmud Ahmadinejad, der wird im Heute Journal, vom 9. November 2012, eines Besseren belehrt. Dort toben die selbsternannten Rechtsextremistenjäger Rainer Fromm und Elmar Theveßen, angereichert mit einem Sozialdemokraten aus der deutschen Provinz, in seinem Auftrag gegen Islamkritiker und liefern ein Schnipsel-Bild ihres letzten Gefechtes. Der durch die Duldung der NSU allseits bekannte Verfassungsschutz soll sich demnächst der Islamkritiker annehmen. Vielleicht könnten wieder einige Graue Wölfe hinzugezogen werden?

Frankreich. Rhetorische Frage

9. November 2012

Berlin. Platz der Luftbrücke, im November

Es ist ca. 21:45 Uhr. Ich will mit dem Bus 104 zur Stadtbahn S1 und schaue auf die Abfahrtszeiten. "Der Bus kommt um '58. - Danke! Ich muß nach Wannsee. - Da steigen Sie an der Julius-Leber-Brücke um." Die kleine Frau hat etwa mein Alter. Wir beide betrachten einen Terrier, dem der Tierarzt eine Halskrause verpaßt hat, damit er sich nicht kratzt. Der Hund kommt schwanzwedelnd auf uns zu.

8. November 2012

Frankreich. "friendly, François Hollande"


"Im Internet gab es am Mittwoch spöttische Kommentare über die Schlussformel, die Hollande handschriftlich [an das in französisch abgefaßte Glückwunschschreiben an Barack Obama zu dessen Wiederwahl] anfügte: 'friendly, François Hollande' klingt auf Englisch unbeholfen und müsste allenfalls 'friendly yours' heißen. Hollande wählte die Floskel, die vertraut und freundlich wirken sollte, offenbar in Anlehnung an das französische 'amicalement' ('freundschaftlich')," berichtet AFP laut WELT und spottet mit.

24. Oktober 2012

We'll meet again - Done!

Liebe Freunde!

Eben verkündet meine Herrin, daß sie für zwei Wochen verreist. Mir hat sie bis jetzt nichts davon gesagt, weil sie mich nicht mitnimmt. Sie fürchtet jedes Mal, daß ich dann quengele.

Hilfäää, sie ist wieder da!


Blök!
Euer Schaf
Faktotum im Pferch

22. Oktober 2012

Frankreich. Ehe und Kinder für alle!


Staatspräsident François Hollande und Premierminister Jean-Marc Ayrault, ob in der Sommerfrische oder auf der Geisterbahn, haben nichts zu kommerauschen. Die Staatskassen sind leer, die Schulden, obgleich seit Jahren durch Nichteinbeziehung der Verbindlichkeiten des Staates für Pensionen und Renten um ca. eine Billion Euro runtergerechnet, wie Kommentator pascal auf der Page libérale am 1. Juli 2005, 10h42min berichtet, haben Italien- und Spanien-Niveau. Das wird von deutschen und französischen Politikern und Medien gern verschwiegen, weil sonst die desolate Lage der EU auch dem letzten Opa in der Provinz nicht zu verheimlichen wäre. Die mit Ausgaben verbundenen Wahlversprechen können nicht realisiert werden, was vor den Wahlen schon jeder weiß, die PS-Wähler eingeschlossen, und so gibt's das, was im Sozialismus (pbuh) Handwerkelei genannt wird.

19. Oktober 2012

Iran. Unterwerfung der Welt unter den Islam

Mit gebührender Aufmerksamkeit für den islamischen Gehalt der Iranischen Revolution, bietet die Verfassung die nötige Grundlage zur Sicherung der Fortführung der Revolution zu Hause und im Ausland. Insbesondere bei der Entwicklung internationaler Beziehungen wird die Verfassung zusammen mit anderen Volksbewegungen bestrebt sein, den Weg zu bereiten für die Bildung einer einzigen Weltgemeinschaft (im Einklang mit der Koransure "Siehe, diese eure Gemeinschaft ist eine einige Gemeinschaft, und ich bin euer Herr; so dienet mir" [2:92]), und die Fortsetzung des Kampfes zur Befreiung aller entrechteten und unterdrückten Völker der Welt sicherzustellen.

Preamble to the 1979 Iranian Constitution. Vorwort zur Verfassung des Iran von 1979.
Ergänzt am 28. Juli 1989 [Ayatollah Ruhollah Khomeini (1902 - 3. Juni 1989)]

18. Oktober 2012

Al Qaida definieren

Die Anstrengungen der Obama-Regierung, der Bedrohung durch die al Qaida sowie der erweiterten Bewegung des Glaubenskrieges zu begegnen, sind ein Streitpunkt im US-Präsidentschaftswahlkampf gewesen. Politische Rhetorik ist auf beiden Seiten reichlich vorhanden; Regierungsbeamte machen geltend, al Qaida sei schwer beschädigt worden, während einige Regierungskritiker behaupten, die Gruppe sei stärker denn je. Wie es meist mit politischer Rhetorik ist, bergen beide Behauptungen ein Element der Wahrheit, aber diese hängt zum größten Teil davon ab, wie al Qaida und Glaubenskrieg definiert werden. Unglücklicherweise neigen Politiker und Medien dazu, al Qaida vage und unzutreffend zu definieren.

Bitte hier weiterlesen: Defining al Qaeda.
By Scott Stewart, Stratfor Global Intelligence, October 18, 2012

Siehe dazu auch: Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982  und Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, die islamische Internationale

In memoriam Wolfgang Menge (10.4.1924 bis 17.10.2012)

Hallo, Nachbarn! Mit Adrian und Alexander


Das ist eine umwerfend gute Rundfunksendung von Wolfgang Menge, im Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR). Die höre ich ab Mitte der 50er Jahre möglichst leise, mit Ohr am Lauti, weil sie erst um 23:30 Uhr beginnt und bis Mitternacht dauert, und ich das nicht hören darf, weil noch viel zu jung.

15. Oktober 2012

Frankreich. Valérie Trierweiler in der Sommerfrische


Staatspräsident François Hollande wird von radikalen Muslimen in Mali mit dem Tode bedroht. Mali : les islamistes menacent Hollande, schreibt Tanguy Berthemet am 14. Oktober, und man liest es heute in der Papierausgabe des Figaro. "Sein Leben ist in Gefahr, das muß er wissen." Dabei hat er schon vor Antritt seiner ersten Afrikareise erklärt, daß Frankreich in Mali nicht stellvertretend für die afrikanischen Staaten militärisch eingreifen werde: François Hollande exclut une intervention au Mali.

13. Oktober 2012

Moshe Zuckermann. Verquere Debatten



Es beginnt damit, daß Israel bereits aus der Überschrift zum Artikel verschwindet, zack! schon eliminiert, und auch die aufgeführten Bücher des Moshe Zuckermann befassen sich mit dem Paar Juden - Deutsche, sozusagen mit Äpfeln in Beziehung zu Birnenplantagen. Eine verquere Debatte kommt selten allein, der Autor fährt fort, und er beginnt eine sich durch den gesamten Beitrag ziehende ahistorische Erzählung von dem nichtjüdischen Kollektiv der Palästinenser.

12. Oktober 2012

Frankreich. Regierung auf der Geisterbahn

Photo : Max Rosereau/PhotoPor/Voix du Nord

Nach seinem Wahlsieg, im Mai 2012, kürt Staatspräsident François Hollande nicht die Erste Sekretärin des Parti Socialiste und Bürgermeisterin von Lille Martine Aubry, sondern den bisherigen Fraktionsvorsitzenden des Parti Socialiste und Bürgermeister von Nantes Jean-Marc Ayrault zum Regierungschef in der Hoffnung, daß wenigstens er Entscheidungen treffe. Außerdem fällt seine Wahl auf ihn, weil der ehemalige Studienrat in seinem lange zurückliegenden früheren Leben in Nantes Germanstik studiert hat und sein Studium vor 40 Jahren mit dem Lizenziat abschloß. Der Berufspolitiker spricht also Deutsch, was nicht schaden kann in der Zusammenarbeit mit der deutschen Regierung. Es signalisiert, daß sich nicht auch noch die Regierungsmitglieder wie der Staatspräsident gebärden sollen, der in der Wahlkampfdebatte mit Nicolas Sarkozy seinen Haß auf Deutschland und die Deutschen ausbreitet.

9. Oktober 2012

Der fundamentalistische Islam in den Gefängnissen Frankreichs


Photo : Georges Merillon / Le Figaro Magazine

Dem Figaro liegt ein vertraulicher Bericht der nationalen Gefängnisverwaltung vor über die Verbreitung des islamischen Fundamentalismus in den Gefängnissen Frankreichs; demnach geben 442 Häftlinge zu größter Sorge Anlaß. In der Artikelüberschrift werden sie auf 400 reduziert, immerhin auf zehn Prozent weniger als im Text. Christophe Cornevin und Jean-Marc Leclerc nennen sie bereits im zweiten Satz ihres Artikels "Islamisten", auf daß ab sofort jeder wisse, daß es nicht um den Islam geht, sondern um seine Perversion. 78 Inhaftierte sitzen ein wegen terroristischer Anschläge und sechs muslimische Verbrecher der logistischen Unterstützung von Terroranschlägen wegen.

Frankreich. Islam? Halb so schlimm! Fortsetzung


Ist es möglich, daß eine überregionale französische Zeitung wie der Figaro vollständig versagt in der Berichterstattung und Analyse der den Islam betreffenden Vorgänge in Frankreich? Ja, das ist nicht nur möglich, sondern es geschieht seit vielen Jahren jeden Tag.

Am 9. Oktober 2012 beginnt es damit schon auf der Seite Eins. Die Schlagzeile, la Une, lautet: Comment l'islamisme radical gangrène les prisons. Wie der radikale Islamismus die Gefängnisse vergiftet. Leitartikler Yves Thréard legt nach: Dire la vérité sur l'islamisme en prison. Die Wahrheit sagen über den Islamismus im Gefängnis. Die Schlagzeile kündet, daß der Figaro den "Islamismus" weiter differenziert. Es gibt demnach noch "radikalen Islamismus".

8. Oktober 2012

Frankreich. Islam? Halb so schlimm!


Jérémy Louis-Sidney, Jérémie Louis-Sydney, Jérémy Félix Louis-Sydney, die Medien Frankreichs interessiert's nicht sonderlich, wie genau der Terrorist heißt, den die Polizei am Samstag, den 6. Oktober 2012, bei einer Razzia erschießt, als der Islamkonvertit sie an der Wohnungstür empfängt, in dem er das Magazin seiner Smith&Wesson 357 Magnum entleert. Er stamme aus Martinique, weiß Le Parisien / Aujourd'hui, und obgleich das Geburtsdatum genannt wird, 24. Januar 1979, ist vom Geburtsort nicht die Rede. So meinen die Leser zunächst, er wäre ein Einwanderer. Mehr müssen sie nicht wissen, außer vielleicht noch, daß er polygam ist und als "Märtyrer" stirbt

5. Oktober 2012

Ullstein Buchverlage. Feierliche Umbenennung in Deutscher Verlag


Nun muß ich der Axel Springer AG Abbitte leisten; denn wie mir Alan Posener dankenswerterweise mitteilt, sind die Ullstein Buchverlage schon vor einigen Jahren verkauft worden. Das hat frau davon, daß sie weit weg wohnt!

Wer also schafft es, den angesehenen Namen Ullstein in den Dreck zu ziehen? Es sind die schwedische Bonnier Group und ihr seit 1. Juni 2012 aktiver Geschäftsbereich Bonnier Books New Markets. In deren Auftrag geht die Einladung der Ullstein Buchverlage an die lieben Kolleginnen und Kollegen nach Berlin, zum Ereignis am Freitag, den 26. Oktober 2012.